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Meldung zum 1. April

Geilenkirchen

1. April 2011 - Neues Kommunikationssystem in Betrieb!

Drei Monate früher als vorgesehen wurde heute ein neues Kommunikations- und Informationssystem in Betrieb genommen. Bis in die späten Abendstunden des 31. März waren Mitarbeiter des Bauhofs, Techniker von West und NetGeilenkirchen beschäftigt, das System mit letzten Stress-Tests bis an die Höchstgrenze zu belasten.

Dem Referatsleiter des Amts für Tourismus und Bürgerangelegenheiten konnte heute um 9:00 Uhr die Anlage feierlich übergeben werden. Herr Funkmeier, Projektleiter des zu 100% aus Sponsorengeldern finanzierten Systems, demonstrierte den interessierten Bürgern eine der nützlichen Funktionen:

Er schickte per SMS eine Suchmeldung an das Public-Center von NetGeilenkirchen, die nach Prüfung der Identität eine Schaltung zu den Abfahrtstafeln von West realisierte. Innerhalb von nur 3 Minuten erschien die Meldung auf sämtlichen Displays der Abfahrtstafeln an den Bushaltestellen im Stadtgebiet.

Für die Bürger Geilenkirchens liegt im Foyer des Rathauses eine Broschüre zur Nutzung der neuen Technik aus. Meldungen bis zu einer Länge von 255 Zeichen können als Laufschrift angezeigt werden. Darüber hinaus will die Stadt (allerdings nur während der 'betriebsarmen Zeiten des Busverkehrs' Wetterinfos, lokale Nachrichten und Grußtexte anzeigen lassen. Dazu gab es zum Schluss der Einweihungsfeier eine Demonstration. Auf den Anzeigetafeln erschien die Nachricht:

"Geilenkirchen gratuliert Oma Lechner zum 91. Geburtstag!"


Die Frage an den Amtsleiter, ob das System in Zukunft auch kommerziell zum Beispiel für Werbung genutzt werde, wurde mit 'vorerst nicht' beantwortet. Außerdem sei der Gebührenkatalog noch nicht vom Rat verabschiedet worden.







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:-)







1. April   was ist ein Aprilscherz?

Als Aprilscherz bezeichnet man den Brauch, am 1. April seine Mitmenschen durch erfundene oder verfälschte Geschichten hereinzulegen. Aprilscherze sind in den meisten westeuropäischen Ländern üblich, verbürgt sind sie bereits seit dem 16. Jahrhundert. Erstmals überliefert ist die Redensart „in den April schicken“ in Deutschland 1618 in Bayern. Mit den europäischen Auswanderern gelangte diese Tradition auch nach Nordamerika. Der Begriff Aprilscherz bürgerte sich jedoch erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein; im Deutschen Wörterbuch von 1854 ist zwar der Aprilsnarr verzeichnet, noch nicht aber der Aprilscherz.

Auch bei Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehsendern ist es üblich, die Leser bzw. Hörer durch glaubhaft klingende, erfundene Artikel, in denen aber zumeist übertriebene Details den aufmerksamen Lesern Hinweise auf den fehlenden Wahrheitsgehalt liefern, in den April zu schicken.


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