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Kommentar zur Kommunalwahl am 25. Mai 2014

Kommunalwahl 2014 Geilenkirchen


Nun kommt die Gelegenheit die Taten und Unterlassungen der Ratsmitglieder während der ca. 1700 abgelaufenen Tage seit der letzten Kommunalwahl zu bewerten. Bleibt das Gefühl, im Stadtrat habe man für mich und in meinem Sinne entschieden? Hat man meinen Auftrag angenommen und möglichst gut umgesetzt?


Waren mein gewählter Kandidat und alle anderen Ratsmitglieder in der Lage im Team zu arbeiten und unabhängig von der politischen Herkunft das Beste für Geilenkirchen zu tun? War eine Diskussion zur Entscheidungsfindung eher von Selbstdarstellung und oppositiver Haltung dem 'Gegner' gegenüber oder vom Dienst an der Sache geprägt?

Wenn man den Ablauf so mancher Ratssitzung verfolgt hat, gewann man nicht selten den Eindruck man wäre Zeuge eines schlecht organisierten Elternabends einer Grundschule gewesen. Fünf Punkte für den Unterhaltungswert, einen für die Produktivität.

Zur Entschuldigung und Erklärung könnte man anfügen, das jeder im Rahmen seiner Fähigkeiten und Neigungen das Beste gegeben haben mag. Bleibt nur die Frage ob das ausreichte, den Erwartungen des Wählers entsprach und ob der richtige Mann / die richtige Frau am rechten Platz war.


Wie war die Kommunikation zwischen Bürgern und Parteien? Schlief die gleich nach den Wahlen ein oder lebte sie weiter? Gab es einen Informationsaustausch auf Augenhöhe oder richtete sich die Ansprache an die ca. 27,4 % der Einwohner mit einem höheren Bildungsstand. Hatte der 'einfache Mann von der Straße' das Gefühl angesprochen zu werden oder gab es Unterlassungssünden weil der eh zu den 42,6 % der Nichtwähler bei der letzten Wahl gehört?

In der Marketingsprache: "So gewinnt man keine Kunden!"

Bei den Gemeinderatswahlen 2009 gab es 42,21 % Nichtwähler. Sie hatten demnach Wichtigeres zu tun, waren verhindert, nicht interessiert oder wählten aus Protest nicht. Ob sich das bei dieser Wahl genauso darstellt werden wir sehen.

Wer mit Fremdwörtern nur so um sich wirft um mit (vermeintlichem) Wissen zu glänzen, macht sich sehr schnell unbeliebt! Da wäre man gut beraten auch komplizierte Themen verständlich 'rüber zu bringen'. Das macht übrigens auch einen guten Professor aus! Damit man mich versteht: Selbst bei Sachthemen würde ich begrüßen, man würde den Usus von Termini technici auf ein Minimum reduzieren. Ein bisschen Entgegenkommen würde ich als ungebildeter Mensch begrüßen und vielleicht bei einigen Wählern ein Ohr für Politik öffnen und sie an die Wahlurne bringen.


Nun ist meine Meinung absolut kein Maß. Außerdem bin ich sicher: Bei einer Bewerbung als Ratsmitglied und dem damit verbundenen Einstellungstest werden die Bereiche 'soziale Kompetenz' und 'Teamfähigkeit' hoch bewertet. Solchermaßen harte Auswahlkriterien dürfen Bürger jeder Kommune allerdings auch erwarten! Das Beste für unsere Stadt!


upMeine Entscheidung ist gefallen

Als Briefwähler habe ich eben meine Kreuzchen gemacht. Andere habe noch eine Woche Bedenkzeit. Wenn Sie sich im Web informieren möchten verweise ich auf die Internet-Adressen der Parteien ▷ auf meinen Linklisten.

Eine Entscheidung war (für die Kommunalwahl) nicht schwer. Zugegeben fiel mir das für die Europawahl und der obersten Entscheidungsstelle für krumme Gurken, Durchmesser von Pizza und maximaler Leistung für Staubsauger nicht so leicht. Dabei ist deren Gesetzgebung schon zu 40 % in die deutsche eingeflossen und damit enorm wichtig.

Bei der Entscheidungsfindung für die Kommunalwahl habe ich einfach meinen ▷ Wunschzettel von 2009 noch einmal hervorgeholt:


upWünsche für die Zeit nach dem 30. August 2009
  • Das alle Ratsmitglieder als Team arbeiten, wie es sich in einer vernünftigen Firma gehört. Ein Team, welches das Optimale für die Stadt herausholt, dazu auch einmal klein beigibt und sich keinen Zacken aus der Krone bricht, einen guten Vorschlag der Anderen zu unterstützen. Anders kann man in der Wirtschaft draußen auch nicht überleben. Teammitglieder mit spätpubertärem Verhalten, melden sich in der Personalabteilung.

  • Das man hinter jedem Mitglied des Rates die Bürger sieht, welche diese(n) Kandidaten / Kandidatin gewählt haben. Wer das Ratsmitglied XY ignoriert, macht das in dem Augenblick mit ca 900 Bürgern Geilenkirchens.

  • Das der nächste Chef bei allen Arbeitern an der ersten Adresse der Stadt (Markt 9) das Bewusstsein dafür wecken kann, dass die Verwaltung ein Dienstleistungsunternehmen ist. Nein ich erwarte nicht eine allmorgendliche Verbeugung in Richtung Eingangstür, als Zeichen des Respekts, wie in Japan.

  • Das der weiße Fleck von der Landkarte und aus den Köpfen verschwindet. Man sich nicht nur im Wahlkampf daran erinnert, das Geilenkirchen mehr ist als lediglich Bauchem, Geilenkirchen und Hünshoven.




 

upSitzverteilung im Stadtrat nach der Kommunalwahl 2014

Kommunalwahl am 25. Mai 2014


Für Geilenkirchen begann am 25. Mai 2014 eine neue Epoche.
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upGegenüberstellung 2009 : 2014






upSitzverteilung im Stadtrat nach der Kommunalwahl 2009
Kommunalwahl am 30. August 2009

Die Wahlergebnisse für 2009 erhielt ich am Wahlabend von der zentralen Landesdatenstelle nach der offiziellen Feststellung!

Bürgermeisterwahl: Borghorst: 42,6 %, Fiedler: 51,9 %   (Zahlenwerte vom 30.08.2009, 23:18 Uhr)



upGegenüberstellung 2004 : 2009