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Home Berichte Theater Starter: Heidi

Theater am 16. Mai 2017 um 10:00 Uhr

Theater Katholische Grundschule Würm
Heidi-Grafik nach einem YouTube-Video W. Jansen


Vorstellung verlegt auf den 16. Mai wegen Erkrankung eines Darstellers!


Am 16.05.2017 haben wir im Rahmen des "Theaterstarter"- Kulturprogramms der Kommunen das Stück "Heidi" bei uns. Gemeinsam mit den Vorschulkindern aus Würm und Lindern freuen wir uns auf eine interessante Aufführung in der Turnhalle. Bitte geben Sie Ihrem Kind bis zum Freitag nach Aschermittwoch (03.03.2017) vier Euro für die Eintrittskarte mit zur Schule.


Theater mit Musik der neuen Volksbühne Köln für Kinder ab 6 Jahren. Ein riesen Theaterspaß über das Gute, das Böse, Armut und Krankheit, Treue und Verrat ... . Der Almöhi, der Ziegenpeter, die gelähmte Klara und Fräulein Rottenmeier. Nach dem Roman von Johanna Spyri. Die Aufführung an der KGS wurde vom 14.03.2017 auf den neuen Termin am 16.05.2017 um 10 Uhr verlegt.


Neue Volksbühne Köln

⏵Webseite der neuen Volksbühne Köln

Es spielen: Michl Thorbecke, Aischa-Lina Löbbert und Antje von Wrochem
Musik: Antje von Wrochem
Regie: Ute Kossmann
Kostüm: Claus Stump

Heidi Theater für Kinder ab 6 Jahren Katholische Grundschule Würm

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Presse:

Der Almöhi sieht gar furchterregend aus mit seinen riesigen Zähnen, der wilden Mähne und dem Bart. Heidi ist dagegen ein blitzsauberes achtjähriges Mädchen, Tante Dete eine propere Frau in den besten Jahren. Der Ziegenpeter ist ein Naturbursche wie aus dem Bilderbuch, Fräulein Rottenmeier eine frustrierte Jungfer: Michl Thorbecke, Aischa-Lina Löbbert und Antje von Wrochem verkörpern sämtliche Rollen in der Dramatisierung der 1880 bzw. 1881 erschienenen „Heidi“-Bücher von Johanna Spyri, – das N.N. Theater Neue Volksbühne Köln hat eine neue Theaterproduktion für Kinder ab sechs Jahren imBürgerhaus Kalk präsentiert.

Die Berge werden über Leitern erklommen, aus dem Sessel von Almöhi wird bei entsprechender Gelegenheit ein Schlitten,mit dem Heidi und Peter ins Tal sausen, ein riesiges weißes Laken verwandelt die Kulisse in eine Schneelandschaft, an einer Wäscheleine baumeln Kleider. Es ist ein Bühnenbild, das sich flexibel sämtlichen Situationen anpasst, in denen sich das aufgeweckte Waisenkind bewähren muss (Bühne: Heiko Thurm).

Wie die Geschichte es will, geht es ab nach Frankfurt zu Klara, der langweilig ist. Thorbecke mit blonder Perücke und weißem Wallkleid schraubt seine Stimme in die Höhe und lässt Heidi „es grünt so grün wenn Spaniens Blüten blühen“ nachsprechen: Eine Reminiszens an „My Fair Lady“ – und nur ein winziges Detail in der vor Regie-Einfällen nur so sprühenden Inszenierung von Ute Kossmann. Dabei habe sie sich weitgehend an die Romanvorlage gehalten und die fein gesponnenen Dialoge des Originals wörtlich übernommen. Mehr als sechs Wochen lang wurde geprobt.

Herausgekommen ist eine von bravourös agierenden Schauspielern getragene Aufführung, die sich mit den arrivierten Stücken des N.N. Theaters für Erwachsene durchaus messen kann. „Die Arbeit war sehr aufwendig – so wie bei allen anderen Produktionen auch“, so Kossmann. Wobei der feine musikalische und geräuschintensive Klangteppich einen erheblichen Anteil am Gelingen hat: Antje von Wrochem kann nicht nur Gitarre und Banjo spielen, sie kann sogar Ziegen imitieren und singen wie ein Vöglein.

So legt sich über die Szenerie ein poetischer Zauber, dem sich auch die kleinen Zuschauer nicht entziehen können: Es ist absolut still im Saal. Selbst den im leicht verständlichen Schweizer-Deutsch gesprochenen Dialogen folgt man offenbar mühelos. Aischa-Lina Löbbert hat sich die sprachlichen Nuancen mit Hilfe einer Schweizer Freundin angeeignet, Michl Thorbecke im Laufe seiner dreijährigen Ausbildung an der Schauspielschule Dimitri im Tessin. Wo genau das Trio das Jodeln gelernt hat, sei dahingestellt – es hört sich jedenfalls perfekt an. Genauso überzeugend wie Antje von Wrochem das Echo in den Bergen intoniert.

Nach der Vorstellung antwortet die sechsjährige Paula auf die Frage, was ihr an dem Stück besonders gefallen habe: „Alles“. Damit ist – fast – alles gesagt."

(Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger)


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