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Behandlung mit Narkose

Informationen zur Gesundheit und Krankheiten von Rennmäusen


Erfahrungen und Gesundheitstipps.
Die Informationen auf diesen Seiten ersetzen keinen tierärztlichen Rat!

Die Inhalte der Seiten wurden von tiermedizinischen Laien zusammen gestellt. Die Inhalte spiegeln lediglich Erfahrungen und Beobachtungen von Züchtern und Rennmausbesitzern wieder, erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und medizinische Fachkenntnis.


   Was man über Narkose wissen möchte

Die Narkose ist eine Form der Empfindungslosigkeit, deren Ziel es ist, das Bewusstsein und die Schmerzempfindung des Patienten "Maus" auszuschalten. Das ermöglicht es Eingriffe (zum Beispiel eine Operation) durchführen zu können und sowohl für das Tier auch auch für den Arzt optimale Voraussetzungen zu schaffen. Die Rennmaus sollte sich bei einer Operation nicht bewegen und auch keine Schmerzen empfinden. Um die Dosierung des Narkosemittels genau bestimmen zu können wird der Tierarzt die Maus wiegen.

Narkose ist halt so eine Sache bei Nagern. Prinzipiell kann man sagen, sie ist riskanter als bei Hunden oder Katzen. Das stimmt. Man muss auf mehr Dinge achten. Sowohl der Tierarzt als auch der Besitzer.


   Ausführliche Informationen zum Thema Narkose

Autorin: Iome

Bei Rennmäusen im speziellen verwenden viele Tierärzte (TÄ) nur so genannte Inhalationsnarkosen. Das bedeutet dass der maus eine Maske aufgesetzt wird und sie dann das Narkosegas einatmet .. wie beim Menschen halt. Das hat den Vorteil dass, sobald man das Narkosegas wegnimmt, die Maus relativ schnell wieder aufwacht. Das klappt natürlich bei der Injektionsnarkose nicht. Da wird das Narkosemittel gespritzt ... und drin is drin.

Der Nachteil: das Narkosegas riecht fürchterlich stechend und die Tiere wehren sich dagegen es einzuatmen. Das wiederum regt sie irrsinnig auf und belastet den Kreislauf. Außerdem ist die Inhalationsnarkose eine reine Betäubung und es findet keinerlei Schmerzausschaltung statt! Andere wiederum nehmen nur Injektionsnarkosen. Das wiederum kann sehr leicht zur Überdosierung führen.

Was ich empfehlen würde ist eine Sedierung (also leichte Narkose) mit Injektionsnarkotika und eine Erhaltung der Narkose mit Narkosegas. Außerdem geben wir zusätzlich bei Kastrationen z.B. auch ein schmerzstillendes und entzündungshemmendes Mittel.


   Die Aufgaben des Besitzers:

Während der OP liegt bei uns das Tier schon auf einer Wärmematte. Diese sollte zumindest unter einem Teil der Transportbox (TB) bleiben bis die Rennmaus wieder vollständig munter ist. Man kann auch eine normale Wärmeflasche nehmen.

Außerdem ist darauf zu achten, dass die Rennmaus erst wieder zu ihren Kollegen kommt, wenn sie wieder vollständig munter ist und frisst! Sonst könnte es, wenn es zu Konflikten kommt, schlecht für die Rennmaus ausgehen. Ebenfalls ist zu empfehlen bei der Rennmaus zu bleiben bis sichergestellt ist, dass die anderen aus der Gruppe sie wieder annehmen. Ich hab es so gemacht, dass ich die TB in das Aqua gestellt und erst nach einiger Zeit aufgemacht habe. Eventuell kann (in den schlimmsten Fällen) eine Vergesellschaftung notwendig sein. Auf jeden Fall nicht darauf vertrauen, dass die anderen ihn schon wieder annehmen werden!

Wenn mir noch etwas zu diesem Thema einfällt werde ich das hier ergänzen.

Iome

   Konflikten vorbeugen:

Achte darauf, dass die Rennmaus erst wieder zu ihrer Gruppe kommt, wenn sie munter ist und frisst! Beobachte deine Rennmäuse bis sichergestellt ist, dass die anderen aus der Gruppe sie wieder annehmen.


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