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Tyzzer (eine seltene Krankheit)

Informationen zur Gesundheit und Krankheiten von Rennmäusen


Erfahrungen und Gesundheitstipps.
Die Informationen auf diesen Seiten ersetzen keinen tierärztlichen Rat!

Die Inhalte der Seiten wurden von tiermedizinischen Laien zusammen gestellt. Die Inhalte spiegeln lediglich Erfahrungen und Beobachtungen von Züchtern und Rennmausbesitzern wieder, erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und medizinische Fachkenntnis.


   Tyzzer oder die Tyzzersche Krankheit

Tyzzer ist eine bakterielle Infektion die selten auftritt. Ausgelöst durch das Bakterium "Clostridium piliforme" kann diese Krankheit chronisch und langsam schleichend verlaufen. Die Infektion wird oft von Durchfall begleitet und hat bei Jungtieren und geschwächten älteren Tieren oft einen tödlichen Ausgang.

Hauptsächlich sind also Jungtiere oder ältere Rennmäuse betroffen, die durch eine andere Krankheit immungeschwächt sind. Bei Jungtieren verläuft die Krankheit oft so akut, dass die Tiere innerhalb kurzer Zeit ohne besondere Symptome sterben.

Nur bei einer frühzeitigen Behandlung mit Antibiotika ist eine Behandlung erfolgreich. Daher muss ein Tierarzt bei Verdacht auf Tyzzer umgehend aufgesucht werden!

Wenn in einer Mäusesippe die Erkrankung epidemisch auftritt oder neue Tiere immer wieder erkranken, ist mindestens eines der Tiere offenbar Träger der Krankheit.

Infizierte Tiere müssen nicht unbedingt ein typisches Krankheitsbild zeigen! Erkrankte Tiere können Antikörper bilden, die man medizinisch nachweisen könnte. Das bedeutet, dass infizierte Tiere andere anstecken können, selbst aber nicht krank erscheinen. Neue Käfiggenossen erkranken aber jedes Mal wieder.


   Indikationen Symptome Anzeichen


sitzen zusammengekauert - Apathie
Fellveränderung, Fell ist struppig
begleitet von Durchfall
bei Jungtieren schneller Verlauf ohne Durchfall

Bei Verdacht auf Tyzzer ist ein Arztbesuch notwendig.


   Ursachen

 
Übertragung des Erregers und Ansteckung durch andere Mäuse die Krankheitsträger sind. Ich habe gelesen (vet. Manual) das Tyzzer durch Sporen übertragen wird.
Viele Mäuse tragen den Erreger bereits in sich. Die Krankheit bricht bei älteren Tieren) oft erst bei starkem Stress oder Schwäche aus. Bei Jungtieren plötzlich mit raschem Verlauf bis zum Tod.
Ein sicherer Nachweis der Infektion ist allerdings nur durch eine Obduktion und einer Untersuchung der Leber auf Tyzzer-Bakterien möglich.


   Erkennung und Maßnahmen

Tyzzer ist schwer zu erkennen weil er zu Lebzeiten der Maus kaum nachgewiesen wird. Die Diagnose wird meist lichtmikroskopisch oder durch die Obduktion der Leber infizierter Tiere erstellt.

Eine Behandlung mit Antibiotika hat einen begrenzten Erfolg. Abhängig ist der Erfolg der Behandlung davon, welche inneren Organe (Leber, Herz) bereits von dem Virus befallen sind. Erfolge wurden erzielt durch Verabreichung von "Oxytetracyclin" oder "Tetracylin". Behandlung von Tyzzer mit Streptomycin, Erythromycin, Penicillin, und ChlorTetracyclin zeigten selten oder nur einen geringen Erfolg.

Die Erkrankung galt lange Zeit als unbehandelbar. Mittlerweile werden durch Gaben von Antibiotika Behandlungen mit Erfolg durchgeführt.


Bei Verdacht einer Infektion Käfig mit "Sodium Hypochlorit" 0.3 prozentige Lösung reinigen. Seifenlauge und Essigwasser zur Beseitigung von Sporen wurde auch empfohlen.
Sporen können durch "Sodium Hypochlorit" Lösung 0.3% oder durch Erhitzen auf mind. 80 Grad C für 30 Minuten eliminiert werden (spreche aber dazu mit dem Tierarzt).

Aber das betrifft halt nur die Sporen die man beim Reinigen des Käfigs entfernt und hat keinen Einfluss auf eine spätere Übertragung durch Tiere, die Träger des Erregers sind.



   Vorbeugung


Stress vermeiden
Gesunde Ernährung
Hygiene und Sauberkeit





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