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Bericht einer erfolgreichen Vergesellschaftung

Trenngitter-Methode zur Vergesellschaftung


Die beiden zu vergesell- schaftenden Mäuse waren bereits 1 ½ Jahre alt und eines der Tiere war sehr dominant. Das würde schwierig werden.

Esther beschreibt ihre Vorgehensweise bei der Vergesellschaftung von 2 Rennmäusen mit der Trenngittermethode. Ihre Bemühungen waren nur erfolgreich, weil Sie viel Geduld hatte und nichts überstürzte. Ich bedanke mich bei Esther für diesen Bericht.


up   Die Vorgeschichte

Am 08.03. verstarb ganz plötzlich eine von unseren eineinhalbjährigen Wüstenrennmausdamen. Ich weiß, dass die Tiere nicht allein gehalten werden sollten und habe mich sofort um eine zweite Maus bemüht. Fand auch bei unseren damaligen “Züchtern” eine momentan einzeln lebende, gleich alte Maus (auch weiblich). Wahrscheinlich sogar aus dem selben Wurf, wie damals unsere Beiden.

Laut Vorbesitzer ist es ein dominantes Tier und es hatte nicht geklappt, sie in eine schon bestehende Zweier-Gruppe zu integrieren.

Bericht einer Vergesellschaftung
Foto: Hanna (beige) und Edina (grau-weiß) nach der Vergesellschaftung


up   Der Entschluss steht fest

Okay, trotzdem wollte ich es versuchen und sehen, ob unsere und die neue Maus es schaffen zusammen zu leben.

Dabei bin ich dann sehr genau nach ihren Anweisungen vorgegangen, habe sie zunächst mit Trenngitter in einem kleineren Terrarium gehalten und begonnen, die Seiten täglich 4 - 5mal zu wechseln. Am Anfang war die Aufregung bei den Tieren natürlich groß, aber schon nach 2 Tagen haben sie sich am Gitter nicht mehr angesprungen und begannen dann auch im Nest der jeweilig anderen Maus zu schlafen. Auch der Seitenwechsel ging relativ schnell ohne Aufregung von statten.

Nach einer guten Woche habe ich dann gewagt, sie kurzzeitig auf neutralem Boden zusammen zu setzen, allerdings haben sie gleich angefangen, sich ineinander zu “verkeilen”, wobei ich mir nicht sicher bin, ob sie wirklich gebissen haben ... . Hab sie dann sofort getrennt. Wir haben also nochmal ein paar Tage vergehen lassen ...

So und seit Donnerstag hat sich die Lage sehr verbessert. Beim Zusammensetzen blieb es dabei, dass sie sich beschnuppert haben, auch mal Kräfte gemessen, aber ohne “Aggression”. So hab ich sie dann 2mal täglich für eine halbe Stunde zusammen gelassen, mit dem Erfolg, dass sie angefangen haben sich das Gesicht zu putzen.

Schnell wurde auch klar, wer die dominantere Rolle bekam. Es ist tatsächlich die neue Maus (obwohl sie vom Wuchs kleiner ist).

Und gestern habe ich mir dann die Zeit genommen, sie solang beisammen zu lassen, bis sie sich schlafen gelegt haben (hat 3 Stunden gedauert, aber zwischenzeitlich haben sie sich schon ausgiebig geputzt, worüber ich schon sehr froh war.

Ja, ich denke, wir haben es geschafft (vorerst). Sie schlafen zusammen, haben nicht einmal gegeneinander gekämpft, putzen sich gegenseitig ...

Und ich freue mich so sehr über den Erfolg!


Vielen Dank an dieser Stelle für Ihre wirklich informative Seite! Sie hat wesentlich zu unserem Erfolg beigetragen! Ich wünsche Ihnen eine gute Woche und verbleibe mit freundlichen Grüßen, Esther



up   Was bleibt für Esther weiter zu tun?

Nach der Vergesellschaftung

Die letzten Erfahrungen zeigen, dass es von Vorteil ist in den ersten Tagen die Einrichtung auf ein Minimum zu reduzieren und unter Umständen die Grundfläche des Terrariums zu vorerst zu verkleinern. (Eine Seite des bisher abgeteilten Terras?) Man entfernt alle Versteckmöglichkeiten und Einrichtungsgegenstände. Erst mal lediglich neue Einstreu in das Terra geben.

 

Auf dem Foto (anklicken) erkennt man, das Esther genau so vorgegangen ist und das Trenngitter die Fläche des Terrariums noch halbiert.

In den nächsten Tagen sollte man die Tiere beobachten und warten, ob die Mäuse weiterhin gemeinsam schlafen werden. Später kann man nach und nach den Bewegungsraum erweitern und wenn sie sich friedlich verhalten, Tag für Tag mehr der ursprünglichen (mit Essigwasser) gereinigten Einrichtungsgegenstände in das Terrarium stellen.


up   Bericht Zwischenbilanz April 2012

Ja, Den beiden Mäusedamen geht es prima! Seit Karfreitag sind sie in´s große Terrarium umgezogen. Ich hatte vorher alle alten Einrichtungsgegenstände entweder entsorgt (Holz) oder gründlich gesäubert.

Die Einlegeböden haben wir komplett neu gemacht und mit "Sabberlack" für Kinder bestrichen. Zu dem neuen Einstreu habe ich ihnen dann auch von ihrem kleinen Terrarium Streu rein getan, um ihnen einen vertrauten Geruch zu geben. Sie haben dann natürlich aufgeregt die neue Umgebung beschnuppert und nach und nach in Beschlag genommen.

Ein paar Tage waren wir etwas verwundert, weil unsere "alte" Maus permanent auf die neue Maus gesprungen ist (sah aus, als ob sie sich paaren, aber ich bin immer noch überzeugt, dass es zwei Weibchen sind).

Ist dieses Verhalten auch bei anderen (gleichgeschlechtlichen) Mäusen zu beobachten? Nach Kampf sah es allerdings nicht aus. Es hat jetzt auch wieder nachgelassen ...


Nach der Vergesellschaftung
Edina
Nach der Vergesellschaftung
Edina und Hanna
Nach der Vergesellschaftung
Edina und Hanna
 

up   Bespringen - klären der Rangordnung

Das Bespringen wird in diesem Fall ein eindeutiges Zeichen zur Klärung der Rangordnung untereinander sein. Ein (manchmal gegenseitiges) Besteigen beobachtet man häufig auch unter gleichgeschlechtlichen Tieren und ist als eine Dominanz-Gebärde zu verstehen.

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Duftdrüse der Rennmmaus

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Transportbox mongolische Wüstenrennmäuse

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