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Warum Rennmäuse züchten?

Entscheidung und Gründe für die Zucht von Rennmäusen


Rennmaus Mongolische Wüstenrennmaus
Foto: Einsendung von Katrin H.

Es gibt keinen vernünftigen Grund Rennmäuse aufs Geradewohl ziellos zu vermehren. Unter einer gut geplanten Zucht versteht man etwas Anderes: Man beabsichtigt etwas für die Entwicklung und die gezielte Heranzüchtung gesunder, wenig aggressiver Rennmäuse bestimmter Farbschläge zu tun.

Man sollte nicht züchten wenn:

  • man erst wenige Wochen Besitzer von Rennmäusen ist
  • man nicht ausreichend Informationen gesammelt hat
  • die Jungtiere ausschließlich abgegeben werden sollen
  • die Entscheidung ein spontane Idee ist
  • man sich mit der Genetik nicht auskennt
  • man nicht Platz für mindestens 2 weitere Terrarien hat
  • man keine geeigneten Elterntiere hat

Man sollte die Absicht haben, einige Jungtiere zu behalten und nicht ausschließlich zur Abgabe züchten.


up   Zwei Terrarien für Jungtiere

Für die Jungtiere benötigt man nach ca. 6 Wochen zwei Terrarien. Eines für die männlichen und eines für die weiblichen. Im Idealfall sollte bereis vor der Zucht feststehen, wer die jungen Tiere später nimmt. Züchter haben eine eigene Webseite und finden Abnehmer durch Handzettel beim Tierarzt, Anzeigen in Online-Börsen, lokalen Zeitungen und Reklame in Zoohandlungen (die sind nicht immer begeistert über Konkurrenz). Eine blinde Abgabe an eine Zoohandlung wird ein Züchter möglichst vermeiden. Er kann die neuen Mäuseltern nicht kennen lernen und auch keine Ratschläge für eine artgerechte Haltung vermitteln.


up   Zuchtziel einschränken

Zu Beginn sollte man sich auf ein minimales Zuchtziel festlegen. Mit einem Pärchen geeigneter Zuchttiere (Farbschlag und Gesundheit) wird ein Züchter in der nächsten Generation eine weitere Auswahl festlegen und gezielt auf eine Färbung der darauf folgenden Generation hin arbeiten bis er am Ende mit schön gefärbten Rennmäuse eine solide Basis für eine Farbzüchtung hat. Dabei legt sich ein guter Züchter auf ein eng gestecktes Ziel fest, um zum Beispiel platinfarbene Tiere zu erhalten. Das kann natürlich (abhängig von der Spalterbigkeit der Farbe) erst über mehrere Generationen solide bestimmt werden.

Außerdem wird eine Heranzucht von aggressionsfreien Rennmäusen ohne gesundheitliche Probleme ein wichtiges Ziel sein.


up   Ausgewählte Tiere als Zuchtpaar

Ich rate zur gezielten Haltung eines Zuchtpaares, also zu zwei ausgewählten Tieren in einem Terrarium. Mehreren Weibchen und ein Böckchen in einem Terrarium könnten Probleme bringen, sobald eines der Weibchen schwanger ist oder Jungtiere geboren wurden. Besonders dann, wenn es sich bei der Mutter um das untergeordnete Weibchen handelt. Die schwangere Maus könnte angegriffen oder Jungtiere könnten getötet werden. Das Argument des ansonsten sehr sozialen Verhaltens von Rennmäusen und die mögliche Hilfe anderer Tiere bei der Aufzucht sind zwar nicht von der Hand zu weisen, birgt aber immer gewisse Risiken.






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